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Ein Tag an einer deutschen Schule

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Es gibt Momente, die man nur schwer für sich behalten kann – weil sie zu bedeutsam, zu überraschend, zu bewegend sind. Was unser Team vor einigen Wochen an einer deutschen staatlichen Schule erlebt hat, ist genau so ein Moment. In diesem Artikel möchte ich euch mitnehmen: Was ist passiert? Wie kam es dazu? Und was bedeutet das für die Zukunft?

Encounter Campus: Wenn Gott Türen öffnet – Ein Tag an einer deutschen Schule

Disclaimer: Die in diesem Artikel geäußerten Meinungen sind ausschließlich die des Autors und repräsentieren nicht die Ansichten von Gloarlis. Wir veröffentlichen verschiedene Perspektiven, um zum Nachdenken und zur Diskussion anzuregen.

Einleitung

Es gibt Momente, die man nur schwer für sich behalten kann – weil sie zu bedeutsam, zu überraschend, zu bewegend sind. Was unser Team vor einigen Wochen an einer deutschen staatlichen Schule erlebt hat, ist genau so ein Moment. In diesem Artikel möchte ich euch mitnehmen: Was ist passiert? Wie kam es dazu? Und was bedeutet das für die Zukunft?

Die Idee: Ein göttlicher Auftrag

Ende letzten Jahres erlebte ich eine Phase intensiven Gebets – eine Zeit, in der ich bewusst Abstand vom Alltag nahm, um Gott zu hören. In dieser Zeit betete ich regelmäßig für verschiedene gesellschaftliche Bereiche, darunter Gefängnisse, Universitäten und Schulen – Orte, an denen die Türen für das Evangelium häufig verschlossen scheinen.

Auf dem Weg ins Büro eines Morgens war es, als würde Gott klar zu mir sprechen: „Jetzt ist die Zeit für Schulen und Universitäten."

Ich teilte diesen Gedanken mit unserem Team. Die Reaktion war einhellig positiv – doch die praktische Frage blieb offen: Wie soll das funktionieren? Wir hatten keinen Plan, keine Kontakte, keine Vorlage. Was wir hatten, war das Wort, das wir empfangen hatten – und das Vertrauen, dass Gott einen Weg bereiten würde.

Nur vier Wochen nach diesem Moment, Mitte Dezember, fanden wir uns tatsächlich in einer ganz normalen deutschen staatlichen Schule wieder.

Der Tag: Was wirklich passierte

Der Morgen – Dialog mit einem Atheisten

Der Tag begann mit der zehnten Klasse. Als Einstieg hatten wir ein großes Banner mit einer provokanten Frage aufgestellt: „Warum glaubst du nicht an Gott?" Die Absicht dahinter war bewusst gewählt: Viele Menschen – Schülerinnen und Schüler eingeschlossen – haben berechtigte Fragen und Einwände. Statt diese zu übergehen, wollten wir direkt darauf eingehen.

Den Auftakt machte ein Gespräch mit dem Ethiklehrer der Schule, der sich selbst als Atheist beschrieb. Über Mikrofon und Lautsprecher – für alle Schüler hörbar – diskutierten wir offen über Glauben, Schöpfung, die Existenz Gottes und das Evangelium. Es war kein Schlagabtausch, sondern ein echtes, respektvolles Gespräch. Der Lehrer war bereit zuzuhören, war offen für Argumente – und das Gespräch zeigte: Es ist möglich, sachlich und ohne Emotionen über Jesus und die Bibel zu reden.

Die Pause – Musik als Brücke

Für die erste Pause hatten wir uns etwas Besonderes überlegt: Patrick, ein Mitglied unseres Teams und DJ-Künstler, baute sein Pult auf und spielte christliche Lieder im DJ-Format. Das Ergebnis: Die gesamte Schule – von der Grundschule bis zur zehnten Klasse – versammelte sich und feierte gemeinsam. Die Stimmung war ausgelassen, die Freude spürbar. Musik öffnete Türen, die kein Vortrag hätte öffnen können.

Der Hauptteil – Fragen über Fragen

Nach der Pause blieb die halbe Schule – Klassen fünf bis zehn – in der Aula. Was folgte, war eine offene Fragerunde, die alle eingeladen hatte, sich zu beteiligen. Kein Thema war tabu.

Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit intensiv. Die Fragen, die gestellt wurden, waren tiefgründig und ehrlich:

Warum gibt es so viel Leid in der Welt?

Woher kommt Gott?

Kann man beweisen, dass Gott existiert?

Warum hat Gott die Welt erschaffen?

Was passiert nach dem Tod?

So viele Fragen kamen, dass wir aus Zeitgründen nicht alle beantworten konnten. Was ich an diesem Tag erlebt habe, hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen: Junge Menschen sind nicht desinteressiert an Glaubensfragen. Das Gegenteil ist wahr.

Die Bibeln – Ein unvergesslicher Moment

Am Ende des Programms verteilten wir Exemplare der Starterbibel des Fontis Verlags – eine besondere Ausgabe mit erklärenden Einführungsseiten zu grundlegenden Glaubensfragen: Wer ist Gott? Was trennt Menschen von Gott? Was bedeutet Freundschaft mit Gott? Diese Fragen sind in verständlicher Sprache aufbereitet – ideal für junge Leser.

Was dann geschah, werde ich nicht vergessen: Schülerinnen und Schüler liefen zu den Büchertischen, um sich ein Exemplar zu sichern. Manche steckten sich mehrere ein – nicht für sich allein, sondern für Geschwister, Eltern, Freunde. Einer sagte: „Mein Bruder muss das lesen."

Die Mittagspause – Persönliche Begegnungen

Damit niemand die Mittagspause nutzte, um die Schule zu verlassen, organisierten wir Partypizzen für alle. So entstanden Raum und Zeit für persönliche Gespräche – von Eins zu Eins, ohne Mikrofon, ohne Programm. Diese Momente waren in ihrer Tiefe kaum zu beschreiben.

Was dieses Projekt bedeutet

Encounter Campus – Eine neue Initiative

Aus diesem Erlebnis ist das Projekt Encounter Campus entstanden: ein Format, bei dem wir an Schulen und Universitäten gehen, um mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen – über Jesus, die Bibel, den Glauben, das Leben. Unser Ziel ist es, dieses Format auf viele weitere Schulen und Hochschulen auszuweiten.

Ich bin davon überzeugt: Gott möchte dieser Generation neu begegnen. Nicht nur durch uns – sondern durch viele Menschen, die bereit sind, diesen Schritt zu gehen.

Ein Aufruf an Lehrer, Direktoren und Dozenten

Wenn du Lehrer, Schuldirektorin, Dozent oder Hochschulmitarbeiterin bist: Du hast die Möglichkeit, so einen Tag an deiner Schule oder Universität möglich zu machen. Nimm gerne Kontakt mit uns auf – alle Informationen dazu findest du in der Videobeschreibung.

Ein Aufruf zur finanziellen Unterstützung

Solche Einsätze sind nur mit entsprechenden Ressourcen möglich. Allein die Bibeln, die wir an diesem einen Tag verteilten, kosteten einen vierstelligen Betrag. Wenn du dieses Projekt einmalig oder monatlich unterstützen möchtest, wären wir dankbar für deine Partnerschaft. Alle Informationen dazu findest du in der Videobeschreibung oder auf unserer Website.

Abschluss: Die Türen sind offen

Wir leben in einer Zeit, in der aus aller Welt schlechte Nachrichten kommen. Doch inmitten dieser Dunkelheit öffnet Gott Türen, die lange verschlossen schienen. Die Schule, der Ethiklehrer, die Schülerinnen und Schüler, die nach Bibeln rannten – das alles war ein Zeichen.

Wenn du selbst einen Auftrag vor dir hast, den du noch nicht umsetzen konntest – weil du nicht weißt wie, weil die Umstände nicht stimmen, weil die Argumente dagegen sprechen – dann lass mich dich ermutigen: Mach einfach den nächsten Schritt. Wir wussten nicht, wie es gehen würde. Vier Wochen später standen wir in dieser Schule.

Wenn Gott etwas verspricht, führt er es auch zur Vollendung.