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Abtreibung erklärt

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In diesem bewegenden Gespräch des überkonfessionellen Bibelfit-Dienstes erzählt Heinrich, ein Allgemeinmediziner und ehemaliger Abtreibungsarzt, offen über seine Vergangenheit. Er berichtet, wie er als junger Arzt Schwangerschaftsabbrüche durchführte, wie er später erkannte, was er getan hatte, und wie diese Erkenntnis sein Leben veränderte. Das Video beleuchtet seine persönliche Umkehr, seine heutigen Gedanken zu Schuld, Vergebung und Gnade, und seine Botschaft an Frauen, die über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenken. Es enthält persönliche Geschichten, ethische Reflexionen und ein Plädoyer für alternatives Handeln und Mitgefühl. Zuschauer werden zur Auseinandersetzung und zum Gebet eingeladen.

Willkommen beim überkonfessionellen Bibelfitdienst. Wir erstellen kostenfreie

Infomaterialien. Schau dafür gern auf diese Website. Es ist alles gratis. Dafür kannst du freiwilligen monatlichen

Unterstützern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz danken. Und wer auch möchte, dass Videos wie dieses

in unserem Land weiter ausgespielt und nicht verborgen werden, der sollte jetzt auf diese Glocke drücken, die unten

rechts unter diesem Video ist. Vielen Dank an alle, die diesen Dienst mit der Glocke, mit Geld und mit Gebet tragen.

Dieses Video ist für dich. Viele Menschen haben dafür gebetet, dass du dieses Gespräch jetzt sehen kannst.

Heinrich

Unser heutiger Gast ist Heinrich. Wie du gleich sehen wirst, ist er Arzt im

Vorwuhstandsseite. Für einige Zeit in seinem Leben hat Heinrich Schwangerschaftsabbrüche

durchgeführt, also lebendige Menschenkinder im Bauch. getötet und wie

viele seiner Kollegen auch über die gesetzlichen Fristen hinaus.

Er und ich, wir haben uns schon einige Male darüber unterhalten und er wird dir gleich aus allererster Hand als direkte

Augenzeuge berichten, wie es bei ihm dazu kam, was dabei wirklich passiert,

wie er heute über seine Taten denkt und fühlt und was er Frauen wünscht, die über eine Abtreibung nachdenken. Ich bin

Heinrich dankbar für seine Offenheit und ich würde mich sehr freuen, wenn auch du Heinrich auf deine Gebetsliste setzen

kannst. Hinweis für sensible Zuschauer und falls Kinder in der Nähe sind. Du

Hinweis

wirst gleich herausfordernde Schilderungen hören. Wir haben uns gegen Originalaufnahmen entschieden, aber

einige Situationen mit animierten Illustrationen nachgestellt. Vielen Dank, dass wir jetzt uns hier

unterhalten können und ja, meine erste Frage wäre so ein bisschen, vielleicht kannst du uns so ein Stück weit in die Biografie mit reinnehmen. Wie ist es

denn ganz ganz am Anfang dazu gekommen, dass du überhaupt den ja den wichtigen Beruf eines Arztes gewählt hast?

„Deshalb bin ich Arzt geworden“

Es war so, ich bin in einer kleinen Stadt geboren, ähm die liegt tatsächlich in der Sieben und die heißt,

es war eine ganz kleine Welt und in gab es einen Doktor. Dieser

Doktor, der war noch aus dem großen Krieg, der war Stabsarzt gewesen und

es gab immer wieder Anekdoten und diesen Doktor, die Stadtgespräch waren und immer wenn irgendwas passierte, war der

Doktor natürlich dabei. Mhm. Und äh

er hatte mir sogar mal das Leben gerettet. Aber die Bewunderung war grenzenlos,

weil der Doktor hatte Bücher. Er war wahrscheinlich der einzige in der Bücher hat.

Mhm. Er hatte einen ganzen Bücherschrank. Man ging immer ganz leise an seinem Haus

vorbei und sagte: "Kick Doctor, es war nicht the last better in Burgers." Also

ich bewunderte den und ich wollte nun nicht Kosmonaut werden, ich wollte

Doktor werden. Ich wollte genauso wie der von mir bewunderte Doktor sei. Das war

der ganze Grund. Mhm. Okay. Das ist sehr nachvollziehbar. Es

gibt viele Leute, die haben dann ein äh ja, ein Vorbild oder so, wo sie sagen: "Hey, äh das äh reizt mich, das zieht

mich an, es kann ja auch eine Berufung sein." Ähm ja. Und wie wie ist denn dein dein Weg gewesen? Entschuldigung,

Herr Doktor, also ich will mein Beispiel erzählen, nicht eines Tages sollte meine Oma, bin bei meiner Oma aufgewachsen,

eine Spritze kriegen. Eine Impfung war ich nicht. Jedenfalls hat er dann Fenster geklopft

Bürgersteig gerufen kein te finster heul hat wirklich meine Oma den

Hintern aus dem Fenster gereckt und kriegte die Spritze. Wie gesagt, das war Dr. Nebetz. ob das nun wirklich ein

Vorbild für einen Arzt ist, das halt dahinestellt.

Aber ich wollte wie gesagt Doktor werden, obwohl die Wahrscheinlichkeit genauso

gering war damals, als ob ich hätte wirklich Cosmonaut werden können, aber ich habe es doch geschafft. Danach da

kam die Wände. Mhm. Dann habe ich Abitur gemacht

nach 15 Jahre Schule. Ich hatte die Schule mit einer vier abgeschwassen und dann äh hatte ich Erziehungs also das

Babyjahr. Ich habe meine Tochter vom dritten Monat dann aufgezogen und abends ging es dann in die Schule

jeden Tag. Mhm. Ja, dann stiert

so war das. Ich wollte einfach gemerkt, wenn man so weiter macht, sieht

man irgendwann eine merkwürdige komische Figur. Mhm. Und ich wollte auch äh selbstwirksam

sein. Die Freiheit, die ich damals hatte, war eine wirklich absolute.

Ich hatte keine Verpflichtung. Mhm. Ich musste nichts, ich konnte ganz

leben, wie ich wollte, aber es war dann mehr und mehr so eine Art Lehre, die sich dann ausgebreitet

hat. Also keine S da habe ich das alles auch mich genommen. Das war eine schwere Zeit.

Ich war auch damal ich war auch dann kein guter Schül, als ich Abitur gemacht habe, aber ich habe es geschafft und

dann habe ich studiert. Ja. Medizin.

Und wie ist dein Weg durch die Medizin dann weitergegangen? Weil wir haben uns ja schon ein paar mal unterhalten und du

hast ja eine ganze Reihe von Stationen durchlaufen. Ich hatte immer noch die Idee von

unserem Doktor ausgestamt. Mm. Und dass die Medizin nun ganz anders

ist als meine Vorstellung und das habe ich ziemlich schnell gemerkt schon im Studium.

„Es war ganz anders als meine Vorstellung”

Es ist lernen, lernen, lernen. Das ist so eine Art Hochleistungssport. Mhm. Man hat ja Testate, man muss die

ganzen Scheine machen. Dutzender, wenn man einen Schein nicht schafft, ne, kann

man nicht weitermachen. Ja, ich habe es trotzdem gemacht und dann wusste ich immer noch nicht, was

ich eigentlich werden sollte. Mhm. Er hat damals bei den Seminaren die Gynäkologie ganz gut gefallen, auch die

Leute, die da waren. Und dann habe ich AEP als den Praktikum

in der Gynakkologie gemacht, einer operativen Station. Ja. Und danach

habe ich alles mögliche ausprobiert. Ich habe Anähesie gemacht, insgesamt 3 Jahre, dann Psychosomatik anderthalb

Jahre, dann war ich lange Zeit hauptamtlicher. Ja.

Notarzt. Mhm. Also, ich war leitener Notarzt. Mhm.

Mit äh ein paar tausend Einsätzen. Ja, dann habe ich gedacht, ich müsste

jetzt wirklich mal Abschluss machen und habe dann äh die Fachartsausbildung zum

Allgemeinen Mediziner gemacht. Gut, ein was dazu gehört. Mhm.

Ja, das also ich bin jetzt Facharzt für allgemeinmedizin. Ja.

Mhm. Mhm. Und damit halte ich meine Karriere für beendet.

Und jetzt gab's ja mal, das hast du mir glaube ich bei unserem ersten Treffen gleich relativ direkt gesagt, jetzt

In der Gynäkologie …

gab's ja mal eine Zeit in deinem Leben in der Gynäkologie. Ähm, darüber wollen wir jetzt ein Stück weit

sprechen. Ähm, wo es um ganz eine ganz andere Art von Behandlung in Anführungsstrichen

geht. Willst du uns mal erzählen, wie es dazu kam? Es sind die äh Schwangerschaftsabbrücke.

Es ist tatsächlich keine andere Art der Bung. Ich werde mal erzählen, wie das

gemacht wird. Mhm. Das ist eine zweikomponentenlakrose, also derxanz wird weggelassen. Dann äh

„So habe ich abgetrieben”

wird der Muttermut angehakt in 11 Uhr und 2 Uhr mit Haken. Da wird

davorgezogen. Der Mutterm wird aufgedehnt mit sogenannten Hägerstift. Das sind Stifte,

einfache Stifte, wo der eine immer etwas dicker ist als der. Damit wird der

Muttermund vorsichtig aufgedehnt. Ist etwa 1ert cm, wenn ich es recht noch in

Erinnerung habe, äh damit die Saughüette eingeführt werden kann. Mit der

Saughüette wird dann die Frucht abgesaugt. Das Ganze ist äh durchsichtig, sodass

man also die Passage durch diese Körette sehen kann. Man hört es auch klacken. Das sind

die Knorbel. Dann kommt die Nachtung, da werden die Plazenterreste entfernt.

Das ist eine durchaus abspruchsvolle Geschichte, weil ein Spanger Butteros ist so weich wie Butter und man kann ihn

schnell perforieren und man muss auch ganz sorgfältig nachtasten, damit nicht das ganze wiederholt werden muss, noch

was drin geblieben ist. Also man muss da wirklich sehr geschickt sein, dass man auch der Patientin nicht schadet.

Ja. Und ich war dann stolz auf mich, weil ich

„Ich war stolz auf mich”

der Operateur, man fängt ja immer damit an, bevor man dann andere Sachen macht.

Ja. Und wo ich dann gemerkt habe, dass es nicht

gut ist, ich glaube, das geht vielen Menschen so, dass irgendwann im Leben

kommt eine harte Erleuchtung. Äh ja, eine Erkenntnis.

blitzartig. Das ist keine Sache der Gedanken oder des Nachdecks. Die ist plötzlich da.

Mhm. Äh das geht vielen Menschen so. Mhm. Was hat nichts zu tun mit äh der Frucht

ertappt zu werden oder dass etwas verboten ist? Es kommt tatsächlich aus dem Herzen.

Mhm. Und mir ging das so als als kleiner Junge, da hatte ich mal so ein Vogel, der der war aus dem L gefallen und der

„In meiner Hand gestorben”

ist in meiner Rad gestorben und da ich war noch nicht in der Schule, das ist mir ganz früh geb zur Erinnerung.

Mhm. Äh plötzlich gestorben und ich merkte, die Seele ist nicht mehr da. Mhm.

Und dann war es später so, äh, dass mein Stiefvater mir das beigebracht hat, mit

dem Luftgewehr äh auf Vögel zu schießen. Mhm. die Jungs damals fast alle hat für

nichts Besonderes, aber nur, dass er dann mal dabei war und mitkam. Mhm. Und ich fand das auch spannend und die

waren auch immer gleich tot, aber einmal da lebte der noch und der hatte sich gerade so geputzt, wie das ein Vogel tut

und als er dem da lag, putzt er sich immer weiter, aber das wurde immer schwächer. Und das war wieder so ein

Moment. Mhm. Ich dachte, lass es sein. Es macht auch viel mehr Spaß auf

Flaschen zu schießen. Mhm. Ja. Und die äh Geschichte

der Operation, da hatte ich einen Abdruck zu machen in

einem in einer späten Woche, ich glaube, das war 16. oder sogar später.

Die Spätabtreibung...

Das war mal eine, wie sagt man, krimin? Nee, eine das war

eine soziale Indikation. Gibt's ja diese Formulierung soziale Indikation,

die sollten wir wahrscheinlich kurz erklären, damit jeder folgen kann. Das ist ein strafrechtlicher Begriff, den es

„Soziale“ Indikation

auch in den Sozialwissenschaften gibt. Für unseren Zusammenhang hier meint er folgendes: Beide Eltern haben

miteinander bei einvernehmlichem Sex mit dem Partner der Wahl, also miteinander,

haben das Kind gezeugt und die Mutter ist gesund und das Kind ist auch gesund.

Das gibt keinen Grund von etwas gegenteiligem auszugehen. Und dann entscheidet man sich das

lebende Kind im Bauch töten zu lassen. Als Grund dafür gibt man den Leuten

gegenüber, die die Abtreibung dann durchführen, an, die derzeitigen Lebensumstände werden als belastend

empfunden und man möchte in dieser Situation dieses Kind nicht, also muss es sterben.

Laut Bundesinnenministerium und Statistischen Bundesamt trifft das in Deutschland auf 96,1%

aller Kindstötungen im Bauch zu. Das ist also nicht die Ausnahme oder ein obskurer Einzelfall, sondern das ist die

absolute Regel. Und laut Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit, was früher die

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung war und laut statistischen Bundesamt, haben wir in Deutschland seit

2009 über 14909

verschiedene Kinder unter dieser sozialen Indikation vorsätzlich im Bauch

getötet. Und äh da hatte ich denn ein Auge, eine kleine Hand, ein Hirnschale,

die in einem schrecklichen Passe zusammengesetzt. Und das hatte ich

betreut von diesem Schreck. Ich habe den im Traum ges

habe ich gemerkt, das war wieder so eine Eingebung. Ganz plötzlich, das ist mein

Mach es nicht. Mhm. Ist mir überhaupt klar geworden, was ich getan habe. Es wurde ja immer

„Was habe ich getan?”

verändert und es wurde ja eingeredet auch als Studium. Das ist ein Zellhaufen.

Wir haben ja die ganze Entwicklung gelernt. Mhm. Und es ist eben kein Mensch.

Mhm. Deshalb hat sich auch niemand hat niemand sich dabei was gedacht

bis in zu diesem Augenblick. In der 16. Woche sind Jungs und Mädchen

So groß war das Kind

so groß, dass sie in deine ausgestreckte Hand passen und ihre Augen sind mit über

20 Millionen Zellen so leistungsfähig, dass sie durch Mamas Bauchdecke hindurch

Licht sehen können. In diesem Alter reagiert man schon deutlich auf Berührungen und tastet und greift und

spielt mit der Nabelschnur. Man trinkt Fruchtwasser und reagiert auf unterschiedliche Geschmäcker von dem,

was Mama gegessen hat. Das Herz pumpt täglich mehr als 24 L Blut durch den

Körper mit über 2000 Herzschlägen. Man entwickelt jede Minute über 250.000

neue Gehirnzellen und kann sogar schon Musik hören. Allein der Kopf hat einen

Umfang von 12 cm. Keine Absaugkanüle der Welt kann ein Kind dieser Größe

absaugen. Wie bekommen Abtreibungsärzte also lebende Kinder in dem Alter aus

ihrer Mama heraus? und das möglichst so, dass die Kinder am Ende nicht mehr leben, sodass niemand

dem Kind mehr Schmerzensgeld und lebenslangen Unterhalt zahlen muss. Es gibt unterschiedliche Methoden, aber

Heinrich und seine Kollegen haben unter anderem die sogenannte DNE praktiziert, Dilation and Evacuation. Die läuft bis

Die Prozedur ...

zum heutigen Tag so ab. Erst wird Mamas Muttermund erweitert, dann wird eine

sogenannte Sofazange, auch genannt Owzange oder Uterusfastzange, in die Mama eingeführt. Dann wird der lebende

Junge, das lebende Mädchen, Stück für Stück aus der Mama herausgezogen. Erst die Beine, dann die Arme, dann die

Rippen und der Kopf. Schließlich kommt die Absaugkanüle, um restliche Körperteile, das Blut und die Plazenta

herauszusaugen. Am Ende muss protokolliert werden, ob alle Körperteile draußen sind, besonders

die Wirbelsäule und spitze Teile der Schädelknochen, die dabei zerbrochen wurden. Das wird protokolliert. Die

Körperteile des Kindes werden in einen medizinischen Abfalleimer geworfen und auf Müllverbrennungsanlagen für

Stromerzeugung beseitigt. Damit ist diese Abtreibung abgeschlossen und der Arzt kann zum nächsten Eingriff

übergehen. Und ich habe auch Das kam erst später.

Das kam erst später. Welche besonderen Reaktionen sind mir in

„Die Frau hat sich gewehrt”

Erinnerung geblieben? Das war zu der Zeit, als ich schon Assistenzarzt in der Anästhesie war und

sozusagen auf der anderen Seite stand und die Narkose für die Interruption für den Abbruch

gemacht habe. Und man ist da als Patient im Vorraum, wird dann vorbereitet, in

den OP geschoben und dann beginnt die eigentliche Narkose. Und eine Frau, die hat es sich

in diesem Augenblick anders überlegt. Unmittelbar vor der Narkose und dem

Eingriff hat sie gesagt: "Nein, ich will das Kind haben."

Und man muss sich die Situation vorstellen. Es ist wenig Zeit.

Zeit kostet Geld und der Ablauf darf nicht unterbrochen werden. Und da habe ich, und ich sag das

jetzt hier, da habe ich sie versucht mit Gewalt festzuhalten und die Synarkose zu

setzen. Ich habe dann aber davon abgelassen. Dann kam zum Glück die

Operateurin und hat die Geschichte verhindert.

Ja, das ist so passiert.

Wirklich ein großes Schuldgefühl. Mhm. äh gehabt.

Großes Schuldgefühl

Ich versuche das nicht zu übertreiben, dass man nicht. Ich habe die große

Schuld nicht, deswegen bin ich was Besonderes. Man muss mir was ich versuche

Ja, ich habe es auch versucht gut zu machen durch meine später Arbeit. Ich habe auch viele Leben gerettet

und auch bei den Gesprächen, ich habe ja auch die Gespräche vorher geführt.

Mhm. Den Ultraschall gemacht. Da habe ich dann, wenn ich meinte, dass es Sinn hat, dann auch mal das Herz hörbar gemacht

an den Pötus. Ja. Mhm. Und ich habe es tatsächlich wahrscheinlich geschafft, dass es einige

das überdeckt haben. Ja. Aber noch heute, es geht mir wie manchen

Bildern aus dem Notarzt Dienst, die wird man ordentlich los.

„Ich werd die Bilder nicht los“

Ja, nur das ist anders, weil bei den schrecklichsten Dingen ist man immer aktiv, man springt zu und handelt. Das

Schlimme ist dieses nichts tut kann man immer tun, immer.

Ja, aber wenn ich der größere Menschenansammlung sehe, dann denke ich, die hast du alle, die werden jetzt alle

„Die habe ich alle umgebracht”

so alt wie die, die du tatsächlich umgebracht hast. Ja, ich kann es einfach

nicht verhindern. Es kommt immer wieder. Mhm.

Danke für die große Offenheit. Das weiß ich sehr zu schätzen und ich weiß, es wissen auch viele Leute zu schätzen, die

das jetzt gerade sehen und an dich denken und mit dir zusammen beten. Ein wichtiger und tiefer Punkt von

Heinrich. Hilf gern mit, dass mehr Menschen diesen Beitrag hier sehen. Drück dafür gern diese Glocke hier unten

rechts unter diesem Video und der Algorithmus erledigt den Rest. Vielen Dank an alle, die das machen.

Ähm, was würdest du denn sagen? Mal ein bisschen die Seite der Mütter beleuchtet. Du hast ja mit den Frauen

Die häufigsten Gründe

auch Gespräche geführt. Was waren denn nach deiner Erfahrung die häufigsten Gründe für die

Schwangerschaftsabbrüche? Das waren ähm die häufigsten vorgeschoben.

Mhm. Das heißt, man musste ihr ein Bunden. Der eigentliche Grund ist, dass das Kind

nicht gewollt war. Also, es gab Gründe, manche denen waren die Pillit teuer oder

die Zuzahlung, die haben sich gesagt, dann gehe ich lieber ein zweimal im Jahr in die Klinik für einen Tag und spar das

Geld. Das gibt es nicht selten.

Manche, das war damals noch nicht so mit den Drogen, aber manche hatten da tatsächlich Dramal etwa, das ist so

opid. Mhm. Äh, das sieht die Stimmung. Ich denke, das betreut auch eine große

Rolle des Spielen. Die meinten dann das Kind hätte keine Chance, weil man das nicht absetzen kann. Wohl

gemerkt, nicht Schmerzen, sondern gegen der Stimmung eigentlich, ne? Dann gab es

äh Frauen, die gedrängt wurden. Da waren die Partner, meist junge Männer, die werden am liebsten noch mit die werden

am liebsten noch mit äh in den OP gelaufen, damit es auch wirklich klappt. Dann gab es auch welche, die

alleinstehend waren, schon vier Kinder hatten, weil sie nun nicht mit besonderer

Intelligenz gesegnet sind und alleinstehende Frauen, die haben schwer. Also die Gründe, die Gründe sind viele.

Also mein Bauch gehört mir. Das gab's damals doch nicht. Danke für die Einschätzung. Und wenn du

jetzt heute ein anderes Beispiel mit jungen Ärzten sprechen würdest, die überlegen in die Gäologie zu gehen und

Das würde ich Ärzten raten

die überlegen vielleicht auch selbst Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen, vielleicht sogar sich darauf zu spezialisieren,

was würdest du denen auf den Weg geben? Ich

würde sagen, was

nicht so ehrgeizig sein soll. Ich kann alles, ich mache alles und ich darf alles

und ich bin stolz darauf, ein Operateur zu sein. Allerdings würden die dann antworten,

ja, aber ich will gerne verratzt werden und dann muss ich das machen.

Es gab Kollegen, ältere Kollegen, die haben sich berei aber dann kam eben natürlich eben diese

jungen Leute, die Chance haten jetzt dadurch. Ich würde darin wenig

wenig äh ja wenig Sinn und seht. Mhm.

Und du beobachtest ja auch das Zeitgeschehen recht aufmerksam und feinfühlig und du hast ja selbst

Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt und in den letzten Jahren hat sich ja die öffentliche Meinung zu diesem Thema

sehr sehr stark verändert. Ja, und wie erlebst du das?

Also, ich erlebe einige aus unserer Gemeinde gehen ja dann zu diesem, ich weiß nicht, wie das heißt, äh

Die gesellschaftliche Diskussion

Berlin ist das glaube ich musst du mir mal helfen für das Leben Marsch, für das Leben so ist das.

So ist das genau und da sind ja noch diese ganze wilden Leute, die

das bekämpfen und so. Also, ich hatte ja dir erzählt von der inneren Lehre, dass

tatsächlich alles erlaubt ist. Ist ja wie diese kluge Schlange sagt,

ihr werdet wissen, was gut und böse ist. Nur der Teufel ist ein Lügner. Es heißt

das was man weiß, was es böse ist, das

ist das Gute und Umbege ich, ich werde also nicht wissen, das

„Satan hat mich belogen”

gute böse ist, ob die Begriffe verkehrt sind. Mhm. Und die Leute,

die denken sich gar nichts mehr dabei. Ich hatte ja, ich sag's noch mal, diese große Lehre, diese das ist wirklich

höllisch, da bringt kein Ofen mehr ein.

Und was hättest du dir damals vielleicht gewünscht in der Phase und du hast ja viele für dich und für andere sehr

schwierige Phasen in deinem Leben durch. Was hättest du dir bezogen auf dieses Thema Schwangerschaftsabbrüche? Was

hättest du dir damals gewünscht, damit du früher zur Umkehr gekommen wärst?

Ich hätte früher nichts wünschen können, weil ich das ja gut fand. Genau wie das

Spazen schieß. Mhm. Es war für mich einfach spannend.

Mhm. Es war kein Schuldbewusstsein, überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil.

Ich habe ja nur,

„Ich fand das damals gut”

ich meine, wer jetzt Christ ist, der hat ja die Gebote sollst nicht töten. Daran

kann man sich halten. Aber ich war damals kein Christ und ich hatte diese Gebote nicht.

Mhm. Und für mich war das eben auch kein Tö.

Stell mir mal vor, mit diesen Spatzenschießen, das war

einige Jahre vorher in China, da gab's eine große Hungersnot

und dann hat man gesagt, nicht die Regierung ist schuld, sondern die Spatzen.

Und dann hat man die, die den Reißfasten und dann hat man die Schwarz gejagt, die sind zu tausenden auf die Felder

gelaufen und haben die hochgescheucht, bis sie dann vor Erschöpfung vom Himmel fiel und Tod geschlagen wurden.

Natürlich gab ich dann die große Insekten da noch nicht, aber alle Leute,

die da mitgeschrieben haben, die fanden das gut. Ja. Und ich hatte

gedacht, ich tue was Gutes. Wir wissen was wir wissen, wir haben es teuer bezahlt.

Wie geht's dir jetzt heute mit dem was du erlebt hast, mit dem was du getan

hast, mit dem was du entschieden hast, mit dem was du auch selbst gesehen hast? Also es ist nicht so, dass jetzt

plötzlich eine ja eine Erleuchtung, dass jetzt

plötzlich alles gut ist und man wird weiß. Damit beginnt übrigens die Sygfall

natürlich für Weiß. Also was kam bei einem große Lehre und Depression tatsächlich? Weil das was man hat, K

Gustav Jung nennt das die Persona, Mhm. Wenn die Batterie verschwindet,

„Ich fiel in Depression”

was ist das, was man meintet zu sein eben dieser Stolz ein Spatz zu schießen

oder ein Kind wegzumachen oder was auch immer. Wenn das wegfällt,

dann bleibt erstmal nicht viel. Dann bleibt in dieses Chaos, von dem ich erzählt hatte, die Gedanken,

das alles war und dass ich viele Dinge gesehen habe,

die man wohl nicht sehen darf, ich auch gemacht.

Also, es bleibt eine große Lehre und die muss sich erst wieder fühlen, weil wirklich alles

sehr viel, was man so im Leben erlebt hat. Mhm. Und das ist plötzlich gertlos. Das

hilft nicht mehr. Das ist der Preis.

Was wünscht du dir von Gott? Es heißt ja wohl

„Darum bitte ich Gott”

in dem Zimmen denn deine Güte wä ewiglich. Ich wünsche mir

Gnade und Barmherzigkeit für mich.

der ich so etwas getan habe und für die Frauen, die es haben, tun

lassen. Ja, dann zum Schluss vielleicht

erstmal danke für deine Offenheit. Ich bin sehr bewegt. Ich werde das sicherlich noch nicht nur einmal auch

nachschauen, was wir gerade besprochen haben. Also selber noch mal durchgehen. Zum Schluss die ja eine sehr sehr

wichtige Frage. Stell dir mal vor und das ist statistisch durchaus möglich, dass uns

beiden jetzt gerade ein oder zwei oder mehr junge Frauen zuschauen. Die Frau

ist gesund, das Kind ist gesund, den geht's körperlich gut, aber die tragen sich mit dem Gedanken durch inneren

Druck oder durch äußeren Druck oder durch die Lebensumstände, du kennst das ja alles, tragen sich mit dem Druck ähm

ja, das Leben des Kindes beenden zu lassen. Was würdest du den Frauen ans Herz legen? Es gibt eine Alternative,

„Das rate ich Frauen heute”

das ist, dass man das Kind zur Adoption freigibt. Die Alternative ist immer

ergeben. Und es gibt viele Eltern, die sich ein Kind wünschen. Mhm. Aber äh wo es nicht funktioniert.

Nein, aber ich würde die Adoption von es heißt ja Doktor der Heranwchen mit äh

dass es dem Kind einfach gut geht und das sind ja auch Familien, die sich das

leisten können. Allerdings würde ich das nur Familien äh

also nur an Familien gegen die Osmann und Frau besteht. Die Möglichkeit gibt es.

Ähm, es ist so, dass man das Kind wahrscheinlich gar nicht sieht nach der

Geburt oder nur kurz und das ist ja dann auch ein Scherz, dass einem jetzt das Kind entrissen

wird, was man dann wahrscheinlich auch erst merkt und äh dass es das gibt, ist

die Natur. Aber ich glaube, dieser Schmerz ist nicht so groß wie der einem

das aus dem Leid gehassen hat und abgesaugt wurde, denn dann hat man

tatsächlich einfach schuld. Art lebt, das geht.

Die Möglichkeit gibt es und das ist überhaupt nicht schwer.

Man muss es mal sagen und man kann es sich überlegen

im Süden, ne? Kart,

aber ich würde wirklich abraten, diesen Eingriff an sich vornehmen zu lassen. Ich glaube, so wie mir das geht,

der ich das getan habe, wird es auch einigen DNDs haben tun lassen.